Teil I Freitag 20. März 2026, 11:00 Uhr Katalognummer 1-900
Teil II Samstag 21. März 2026, 11:00 Uhr Katalognummer 901-ENDE
8 wichtige Regeln der Art & Collect Auktion
1. Keine Zusatzkosten für das Live-Bieten via www.Lot-tissimo.com
2. Bitte bargeldlose Zahlung bevorzugen.
3. Telefonisches Bieten ist bedingt möglich.
4. Bitte beachten Sie, dass das Angebot dieser unlimitierten Versteigerung
komplett mit Abbildungen ausschließlich im Internet aufgelistet ist.
5. Eine Vorbesichtigung wird dringend empfohlen.
6. Alle Stücke werden ohne jede Zusicherung versteigert.
7. Reklamationen sind nach dem Zuschlag ausgeschlossen.
8. Die Ware muss nach vorheriger Terminabsprache
bis spätestens 07.04.2026 abgeholt werden.
Montags bis freitags ist unser Auktionshaus von 10.00-18.30 Uhr
und samstags von 10.00-13.00 Uhr geöffnet.
- Katalog-Nr: 178Standuhr. Deutsch 20. Jh. Nussbaum furniert, teilw. massiv, mit Messingzifferblatt und drei Gewichten; Kugelfüße, profilierter Uhrenkasten, geschweifter Giebel, H=193 cm, B=52 cm, T=31 cm. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 205Damenarmbanduhr „Audemars Piguet“, besetzt mit Diamanten, ca. 0,71 ct, mit Quartzwerk. In Originalkasten mit Papieren und Rechnung über SFR 11.200,00. (Funktion ungeprüft) Die Begutachtungen der verarbeiteten Edelsteine und Diamanten wurden im gefassten Zustand vorgenommen, d.h. unter Vorbehalt einer sachgerechten Graduierung, die nur an ungefassten Steinen erfolgen kann. Dies hat zur Folge, dass die Gewichte (sog. "berechnete Gewichte", d.h. ca.+/- 10 % Abweichung) und Qualitäten (Farbe, Reinheit und Schliff) der Steine nur annähernd angegeben werden können.o.L.
- Katalog-Nr: 213Herrenarmbanduhr „Union Glashütte“ Automatic mit Lederarmband. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 236Damenarmbanduhr „Michel Herbelin“, vergoldet, mit Quarzwerk und Garantieschein. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 237Damenarmbanduhr „Bergana“ mit Handaufzug. 14 kt Gold. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 240Taschenuhr „Waltham“. USA 20. Jh. 14 kt Gold. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 335Ludwig Muhrmann (*1886). Obststillleben. Öl/Lw., li./u./sign., gerahmt, 60,5 x 80,5 cm.o.L.
- Katalog-Nr: 390Taschenuhr in Schutzgehäuse. Genf, wohl Meister Philipp Terrot. Uhrengehäuse mit Gelbgold-Deckel, blau emailliert und besetzt mit Diamantrosen, Emailzifferblatt mit Schlüsselaufzug, Spindelwerk; vergoldetes Schutzgehäuse, beidseitig emailliert, D=4,4 / 4,9 cm. Die Begutachtungen der verarbeiteten Edelsteine und Diamanten wurden im gefassten Zustand vorgenommen, d.h. unter Vorbehalt einer sachgerechten Graduierung, die nur an ungefassten Steinen erfolgen kann. Dies hat zur Folge, dass die Gewichte (sog. "berechnete Gewichte", d.h. ca.+/- 10 % Abweichung) und Qualitäten (Farbe, Reinheit und Schliff) der Steine nur annähernd angegeben werden können. (Schutzgehäuse teilw. mit Abplatzungen / Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 392Zwei Armbanduhren „Crash“. Schweiz. Mit Quarzwerk und Kunststoffgehäuse, je in Original-Kartonage. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 393Zwei Armbanduhren „Valruz“. Schweiz. Mit Quarzwerk und Edelstahlgehäuse. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 394Herrenarmbanduhr „Mondaine Watch LTD“. Schweiz. Mit Edelstahlgehäuse. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 416Hochbedeutende, chinoise gelackte, höfische Standuhr. Mannheim, Hofuhrmacher Anthonius Schmitz um 1730-40. Überaus fein gelacktes und teilvergoldetes Holzgehäuse mit profiliertem und erhöhtem Sockel, eingezogener Schulter und elegant aufsteigendem Pendelkasten mit rund ausgeschnittenem Pendelgucker (H=265 cm, B=50 cm, T=30 cm). Das Werkgehäuse dreiseitig verglast und pagodenartig abschliessend. Geschweiftes und bogenartiges Kranzgesims. Das Zifferblatt mit versilbertem Zifferring für römische Stundenzahlen und arabischen Minutenangaben. Das innere Zifferfeld fein vergoldet. Die Stahlzeiger patiniert und versilbert, durchbrochen mit Herzmotiven. Zwischen den römischen Stundenzahlen feine Fleur de Lys-Motive. Weibliche Mascarons in schönster Régence-Manier, umgeben von feinem Rollwerk von Ranken und Blüten, alles in vergoldetem Metall, betonen die Ecken. Über dem Zifferblatt auf versilbertem Medaillon die von Ehrenlaub umrahmte Signatur des Hofuhrmachermeisters Anton Schmitz, in geschwärzten Lettern ANTHONIUS SCHMITZ MANHEIM, flankiert von rankenumwundenen Delphinen. Alles auf rotem Grund montiert. Das Werk mit Schlagwerk auf acht massiven Tonfedern wurde im 19. Jh. ergänzt. Das prächtige Gehäuse mit feinster, polychromer Chinoiseriemalerei auf schwarzem Grund. Fantasievolle Parklandschaften, ausgestattet mit höfischen Figuren, Parasolträgern und paradiesischen Vögeln, Schlossanlagen auf felsigen Hügeln, Pagoden in allen Formen, zieren die prächtige Front. Die Schmalseiten mit Rankenwerk und fantasievollen Gewächsen. Das Innere in roter Fassung. Das ganze Gehäuse in völlig unberührtem Originalzustand; das Uhrwerk im 19. Jh. ergänzt. Provenienz: Möglicherweise für Kurfürst Karl III. Philipp von der Pfalz für dieKurpfälzer Residenzschlösser Schwetzingen oder Mannheim gefertigt; alter Basler Patrizierbesitz. Die hier angebotene, höfische Standuhr mit feinster Lackmalerei, aus der Zeit um 1730-40, ist ein bedeutendes Werk des Mannheimer Hofuhrmachers Antonius Schmitz und eines noch unbekannten, wohl kurpfälzischen Lackmalers und gehört mit seinem völlig unverfälschten Gehäuse zu den schönsten Schöpfungen der süddeutschen Lackkunst der ersten Hälfte des 18. Jhs. Eine elegante Tischuhr des Meisters Schmitz mit völlig identisch graviertem, versilbertem Zifferring, wiederum mit den leicht stilisierten Lilien, den Fleurs de Lys, zwischen den römischen Ziffern und identischen Eckzierden mit Mascarons in vergoldeter Bronze, wie auch den von Ranken umrahmten Delphinen, fand sich in den Sammlungen der Großherzöge und Markgrafen von Baden und wurde durch Sotheby’s im Oktober 1995 als Los 94 versteigert (Zuschlag DM 50.400,00). Die Markgrafen-Uhr mit ihrem ebonisierten Gehäuse dürfte wohl für den Kurfürsten Karl III. Philipp von der Pfalz (4. Nov. 1661 in Neuburg an der Donau – 31. Dez. 1742 in Mannheim) entstanden sein und es ist mit größter Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass auch unsere Standuhr mit ihrer stattlichen Höhe und ihrem höfischen, chinoisen Dekor für den Kurfürsten geschaffen wurde. Vielleicht für dessen Residenzschloss in Schwetzingen oder auch für das seit 1720 in Bau befindliche Mannheimer Schloss, wohin die kurpfälzische Residenz in Heidelberg 1720 übersiedelte. Karl III. Philipp nahm von 1691 bis 1694 an den Türkenkriegen teil und wurde in den Rang eines Generalfeldmarschalls erhoben und in der Folge 1694 als Ritter in den Orden vom Goldenen Vlies aufgenommen. Der kunstbegeisterte Regent verlegte seine Residenz von Heidelberg nach Mannheim, wo nach Entwürfen des Architekten Jean Clemens Froimon, im Jahre 1720 mit den umfangreichen Bauarbeiten begonnen wurde. Durch Froimon entstand 1725 auch die erste Gesamtansicht der grandiosen Schlossanlage. 1726 wurde Froimon durch den berühmten Guillaume d’Hauberat als Hofbaumeister abgelöst. In dieser Zeit wurden die prächtigen Deckengemälde des Schlosses durch Cosmas Damian Asam (1728-1730) geschaffen. Mit Alessandro Galli da Bibiena begann 1740 die zweite Bauphase des Mannheimer Schlosses, welches nach dem Tode des Kurfürsten 1742 durch dessen Nachfolger, Karl Theodor, in den Jahren um 1760 abgeschlossen werden konnte. Architekt dieser letzten Bauphase war ab 1750 der in Lunéville geborene Architekt Nicolas de Pigage, zu dessen Hauptwerken der Schwetzinger Schlossgarten, die Mannheimer Hofbibliothek und das Schloss Benrath bei Düsseldorf gehörten. Im Mannheimer Schlossinventar von 1755 werden zwei Standuhren mit «laquirten gestell» erwähnt, doch lassen solch sehr vereinfachte Beschreibungen in Inventaren des 18. Jahrhunderts eine genauere Zuweisung nicht zu. Vertieftere Recherchen könnten zur Klärung der ehemaligen Aufstellung dieser kurpfälzischen Schlossuhr beitragen. Ganz sicher war ihr Auftraggeber aber ein Mitglied des Herrscherhauses, davon zeugen nicht nur die stattlichen Ausmasse dieser Bodenstanduhr, sondern auch die von allerhöchster Lackkunst überzogene Schaufläche des Uhrengehäuses selbst, wie wir sie etwa zeitgleich nur in den Werken etwa der Berliner Meister Gérard und Jacques Dagly oder des Andreas Völckert antreffen, wie sie aber in vereinfachter Form auch in Bamberg oder Weikersheim anzutreffen sind. Der bis anhin unbekannte Schöpfer der sehr feinen Lackmalerei unseres Uhrengehäuses orientiert sich sehr genau an ostasiatischen Lackarbeiten, wie wir sie etwa in sehr verwandter Form im Lackkabinett in Schloss Falkenlust in Brühl eingebaut vorfinden, einer Schlossanlage, die durch den Kölner Kurfürsten und Erzbischof Clemens August in Auftrag gegeben wurde, und in den Jahren zwischen 1729 bis 1737 nach Plänen des kurbayerischen Hofbaumeisters François de Cuvilliés entstand und zu den feinsten Schöpfungen des deutschen Rokokos gehört. Es ist zu hoffen, dass die hier angebotene Standuhr wiederum Aufstellung in einem der Schlösser unseres Bundeslandes findet oder aber gleiche Wertschätzng in einer Privatsammlung erfährt, wie sie diese in über 100 Jahren in Basler Patrizierbesitz erleben durfte. Vgl. Philippe von Württemberg, „Das Lackkabinett im deutschen Schlossbau: Zur Chinarezeption im 17.und 18. Jahrhundert“, Bern 1998; Monika Kopplin, „European Lacquer“, München 2010.o.L.
- Katalog-Nr: 425Kreuzuhr. Wohl Frankreich, sign. „Ettienne Bordier fecit“. Silbergehäuse, beidseitig aufklappbar, mit Bergkristall, H=7,2 cm, B=5,7 cm, T=3,4 cm. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 460Armbanduhr, Automatik, Edelstahl. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 461Armbanduhr „Swatch Irony Chrono“. Schweiz. Aluminiumgehäuse, mit Etui. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 505Musealer Präzisionsregulator-Monatsläufer. Birmingham, Meister John Woodwiss dat. 1862. Mahagoni furniert, teilw. massiv und geschnitzt. Hochrechteckig, auf Kugelfüßen mit quaderförmigem Sockel und verglastem, gewölbtem Uhrenkasten mit verschlungenen Blättern, Muschelverzierungen und spiralförmigen Säulen. Der Regulator weist insgesamt 11 Funktionen auf: Das obere Ziffernblatt mit regulärer Minuten- und Stundenanzeige, plus separate Anzeigen für Sekunden, Datum, Wochen- und Monatstag. Das untere Ziffernblatt mit äußerem jährlichen Kalenderring (mit Jahreszeiten und Tierkreiszeichen), plus separate Anzeigen für Mondphase und -daten, Tages- und Nachtanzeige und eine separate Globusanzeige, sign./dat. Effektive 5-Säulen-Drehung, mit träger Hemmung, verzierter Drehscheibe, Quecksilberpendel mit Drehspannung und kristallenem Glas, doppeltem Gewichtlaufwerk mit gleichbleibender Energie, 5-rädiges Laufwerk mit großen Getriebezahnrädern und 6-zackigen Zahnrädern, durchgehender Schlag zur Stunde mit einem Gong und zur Viertelstunde mit einem Klingeln, Gestänge mit Getriebegangschaltung zum Kalendermechanismus, H=225 cm, B=67 cm, T=26,5 cm. Provenienz: Richard Redding, Zürich SFR 45.000,00. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 529Laternenuhr. London, Thomas Wheeler 17. Jh. Bronze, mit gusseiserner Glocke und Messingzifferblatt, oberhalb beschriftet: „Thomas Wheeler neare ye French Church London“, H=38,5 cm, B=14 cm, T=14,5 cm. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 604Jugendstil-Tischuhr. Deutsch um 1900. Weißbronze; durchbrochener Sockel, halbrunde Profilstäbe, zentrales Uhrwerk, bekrönt von Büste Richard Wagner, H=27 cm, B=17 cm, T=8 cm. (besch. / Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 654Eine Damen- und eine Herrentaschenuhr. Davon eine 14 kt Gold mit Schlüsselaufzug. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 655Taschenuhr. Silbergehäuse mit doppeltem Schlüsselaufzug. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 752Drei Herrentaschenuhren. Silber, eine mit versilberter Uhrenkette. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 808Kaminuhr. Meaux, Maingot 19. Jh. Weißbronze, goldfarben gefasst; rocaillereliefiert, bekrönt von Diana, Uhrwerk mit doppeltem Schlüsselaufzug, auf Holzpodest mit Glassturz, mit Sockel: H=44 cm, B=41 cm, T=18 cm / mit Glassturz: H=50 cm, B=41 cm, T=18 cm. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 899Rainer Maximilian Rudolf (*1931). Ernteszene mit Pferdefuhrwerk und Personenstaffage in Panoramalandschaft. Öl/Spanplatte, re./u./sign., 30 x 40 cm.o.L.
- Katalog-Nr: 916Comtoise-Wanduhr. Frankreich 19. Jh. Eisengehäuse mit ornamental geprägtem Messingrahmen und -pendel, H=135 cm, B=28 cm, T=18 cm. (Funktion ungeprüft)o.L.
- Katalog-Nr: 987Acht Wandteller und eine Tischuhr, u.a. Frankreich 20. Jh. Porzellan, bunt dekoriert mit galanten Szenen nach Fragonard bzw. Blumen, teilw. verso gemarkt, D=19 cm / H= 27 cm. (Funktion ungeprüft)o.L.